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Handlungsfelder
Wissen
Der Aufbau von Wissen zum nachhaltigen, ressourcenschonenden und zirkulären Bauen sowie dessen Verankerung durch Austausch und Kommunikation sind zentrale Ziele des Projektes. Für die Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen wurden fünf übergeordnete Handlungsfelder definiert. Hier finden Sie sowohl grundlegende Informationen dazu als künftig auch beispielhafte Projekte und Bauprodukte.
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Der Aufbau von Wissen zum nachhaltigen, ressourcenschonenden und zirkulären Bauen sowie dessen Verankerung durch Austausch und Kommunikation sind zentrale Ziele des Projektes. Für die Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen wurden fünf übergeordnete Handlungsfelder definiert. Hier finden Sie sowohl grundlegende Informationen dazu als auch beispielhafte Projekte und Bauprodukte.
Wissensaustausch
Klassisch fußen Planung und Errichtung nachhaltiger Gebäude auf den drei Säulen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie, Sozialem. Da der besondere Fokus des Projektes Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen auf dem zirkulären und ressourcenoptimierten Bauen liegt, wurden für seine strategische Ausrichtung unter Berücksichtigung der genannten Säulen ebenso wie der Ziele des Wirtschafts- & Strukturprogramms für das Rheinische Zukunftsrevier folgende fünf übergeordnete Handlungsfelder definiert:
• Ressourcen & Zirkularität,
• Klimaschutz,
• Komfort & Gesundheit,
• Energie sowie
• Kostenoptimiertes Planen & Bauen.
Sie sollen als Leitlinien für die Errichtung der Impulsgebäude sowie für alle weiteren Projektaktivitäten dienen.
Auf dieser Seite erläutern wir die genannten Handlungsfelder und definieren sie für unser Projekt. Nach und nach sollen unterschiedlichste Inhalte zu den einzelnen Feldern ergänzt werden. Wir zeigen gute Beispiele für innovative Projekte, Produkte und Prozesse aus unserem Netzwerk, aber auch darüber hinaus, und teilen Erfahrungen aus der Planung und Umsetzung unserer Impulsgebäude. Ergebnisse der verschiedenen Veranstaltungsformate werden ebenfalls zu finden sein. Bitte beachten Sie auch die entsprechenden Ankündigungen und Teilnahmemöglichkeiten hier.
RESSOURCEN & ZIRKULARITÄT
Der Bausektor ist global verantwortlich für ca. 40% der Emissionen und ca. 50% des Abfallaufkommens. Die Bauindustrie ist einer der größten Verbraucher natürlicher Ressourcen weltweit. Der zentrale Lösungsansatz für diese Probleme ist eine konsequente Kreislaufwirtschaft. Dies gelingt, wenn Bestandsbauten möglichst erhalten und erforderliche Neubauten so geplant werden, dass sie zum Ende des Lebenszyklus sortenrein getrennt und in den technischen und biologischen Kreislauf rückgeführt werden können.
Klimaschutz
Die Berücksichtigung des Klimaschutzes im Bauwesen ist unverzichtbar, um den globalen CO₂-Ausstoß zu reduzieren und die Erderwärmung zu begrenzen. Dafür ist es erforderlich, potenzielle Umweltwirkungen und die Energiebilanz von Gebäuden während des gesamten Lebenszyklus zu ermitteln und zu bewerten. Gleichzeitig müssen Gebäude so konzipiert werden, dass sie selbst widerstandsfähiger gegen das sich verändernde Klima werden und möglichst auch ihre unmittelbare Umgebung entsprechend positiv beeinflussen.
Komfort & Gesundheit
Komfort und Gesundheit im Bauen stehen im Fokus einer menschengerechten Architektur. Eine durchdachte, nutzerorientierte Gestaltung, optimale Tageslichtnutzung, gute Luftqualität und angenehme Raumtemperaturen fördern das Wohlbefinden und die Gesundheit der Nutzer. Flexible Grundrisse bewirken ein langfristig (um-)nutzbares Gebäude. Durch den Einsatz schadstofffreier Materialien und moderner Technologien entsteht ein Lebensumfeld, das Komfort mit Nachhaltigkeit verbindet und die Lebensqualität langfristig steigert.
Energie
Durch innovative Technologien, energieoptimierte Gebäudehüllen und den Einsatz erneuerbarer Energien kann der Energieverbrauch von Gebäuden erheblich gesenkt werden. Effiziente Gebäude reduzieren nicht nur Betriebskosten, sondern leisten auch einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz, indem sie den CO₂-Ausstoß minimieren und fossile Ressourcen schonen. Die Planung passiver Maßnahmen bewirkt einen effizienten Gebäudebetrieb mit geringem Technikeinsatz.
Kostenoptimiertes Planen & Bauen
Lebenszykluskostenoptimiertes Bauen, Planen und Betreiben ist entscheidend für die Nachhaltigkeit eines Gebäudes. Es berücksichtigt nicht nur die Investitionskosten, sondern auch die langfristigen Betriebskosten. Durch die Optimierung der Lebenszykluskosten können sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile erzielt werden und Gebäude über Jahre hinweg kosteneffizient und umweltfreundlich bleiben.